AutorChristian Ulmeier Wörter1146 Wörter Lesezeit5:46 Lesezeit EditBearbeiten

Geld verdienen mit Google-AdSenseGeld verdienen mit Google-AdSense

Geld verdienen mit Google-AdSense ist ein sehr beliebter Weg der Webseiten-Vermarktung. Bei AdSense handelt es sich um ein Produkt aus dem Hause Google, das speziell für Webmaster gedacht ist. Besonders interessant ist AdSense für Betreiber von Webseiten, die sich nicht selbst um die Vermarktung kümmern wollen und diese Arbeit lieber jemand anderem – in diesem Fall Google – überlassen wollen.

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Wie verdient man Geld mit Google-AdSense?

Der Webmaster bindet zuerst einen HTML-Quellcode in seine Webseite ein. Wenn die Webseite von einem Besucher aufgerufen wird, wird zum Inhalt relevante Werbung in Textform oder in Form eines Werbebanners exakt an der Stelle angezeigt, an der der Quellcode von AdSense vorher platziert wurde. Klickt ein Besucher auf das Werbemittel, bekommt der Betreiber der Webseite Geld für diesen Klick.

Wie Google-Adsense funktioniert© Wikipedia.org

Ein Besucher klickt also auf Ihrer Webseite auf die Werbeanzeige von AdSense, wofür Sie sofort den Klick vergütet bekommen. Der Besucher wird daraufhin auf die Webseite des AdSense-Werbekunden weitergeleitet, der für den Klick bezahlt hat. Google-AdSense ist also ein klassisches Werbenetzwerk, nur mit dem Unterschied, dass kontextsensitive Werbung zum Einsatz kommt.

Die Vorteile von AdSense

  • Die Werbung ist auf die Interessen der Besucher zugeschnitten, dadurch wird eine hohe Klickrate fast schon garantiert, sofern das Werbemittel gut sichtbar auf der Webseite platziert ist.
  • Google macht alles für Sie. Man muss sich nach dem Einbau des HTML-Quellcodes nur um die Erstellung neuer Inhalte kümmern, gleichzeitig sorgt Google dafür, dass die Besucher auf Ihrer Webseite passend zu ihren Interessen Werbung geliefert bekommen.
  • Sie müssen nichts verkaufen, um Geld zu verdienen. In manchen Nischen bekommt man pro Klick auf die AdSense-Anzeige 0,50 Euro, und in manchen Fällen auch wesentlich mehr! Damit ist Google-AdSense die profitabelste Klick-Werbeplattform im Internet.
  • Google-AdSense kann bei allen Arten von Webseiten eingesetzt werden, die eigenen Text-Inhalt anbieten. Auch Blogs werden sehr gerne mit AdSense vermarktet, und es gibt entsprechende AdSense-Plugins, die die Arbeit erleichtern.
    Die Auszahlungen werden üblicherweise per Banküberweisung durchgeführt. Sie müssen keine Auszahlung anfordern – alles geht automatisch.

Die Nachteile von AdSense

  • Abhängigkeit. Sie sind auf die Einnahmen von AdSense angewiesen. Sollte Google Ihr AdSense-Konto sperren, weil Sie etwas falsch gemacht haben, sind Sie draußen und Ihre Webseite verdient kein Geld mehr.
  • Langsame Freischaltung. Als ich meine ersten Webseiten für AdSense anmeldete, was schon viele Jahre her ist, dauerte die Freischaltung höchstens paar Tage. Mittlerweile dauert es nicht selten einige Wochen, bis man mit AdSense starten kann.
  • Konkurrenzlos. Wenn diese Einnahmequelle ausfällt, ist es schier unmöglich, eine Alternative zu finden, mit der man ähnliche Einnahmen wie mit AdSense erreichen kann. Google-AdSense ist mit Abstand die Nummer #1 in diesem Bereich, daher sollte man sich unbedingt an die Regeln halten, wenn man auch in Zukunft mit Klicks gutes Geld verdienen möchte.

Wie mit AdSense starten?

Alles beginnt mit einer Teilnahme bei AdSense. Die Teilnahme ist kostenlos und setzt ein aktives Konto bei Google voraus. Jeder, der an AdSense teilnehmen möchte, muss bei der Anmeldung eine Webseite angeben, auf der später die AdSense-Anzeigen platziert werden sollen.

Nach der Anmeldung, was einer Bewerbung gleicht, werden Sie bis zu mehrere Wochen warten müssen, bis ein Google-Mitarbeiter die Webseite begutachtet hat und Ihr AdSense-Konto freischaltet. Sollte die Webseite entweder zu wenig eigenen Inhalt haben oder nicht den Qualitätsrichtlinien entsprechen, wird die Bewerbung abgelehnt.

Wichtig: Im Falle einer Ablehnung haben Sie keine zweite Chance mehr, sich für AdSense erneut zu bewerben. Sie müssen also überlegen, wann der „richtige Zeitpunkt“ für eine Bewerbung zum AdSense-Programm ist.

Sollte Ihre Bewerbung akzeptiert werden, können Sie AdSense auf der Ziel-Webseite und auf allen anderen Webseiten, die Ihnen gehören, einsetzen. Aber auch hier gilt zu bedenken, dass man die AdSense-Anzeigen nur auf hochwertigen Webseiten platzieren sollte. Google prüft manuell in regelmäßigen Abständen die Nutzerkonten der AdSense-Teilnehmer, eine nachträgliche Sperrung ist also immer möglich.

Ein AdSense-Konto kann auch nachträglich deaktiviert werden, wenn ein Google-Mitarbeiter feststellen sollte, dass Sie den AdSense-Quellcode auf einer ungeeigneten Webseite eingebaut haben oder die Qualität einer Webseite zu schlecht ist. In einem solchen Fall wird Ihr AdSense-Konto auf „Lebenszeit“ gesperrt.

Tipps, wie Sie mit Google-AdSense mehr Geld verdienen

Im Folgenden stelle ich Ihnen einige sehr interessante und lehrreiche Artikel vor, in denen gute Tipps zu Google-AdSense gegeben werden. Es kann nicht schaden, sich mit diesem Thema sehr ausführlich zu beschäftigen, denn AdSense kann sich durchaus zu einer Haupteinnahmequelle entwickeln. So ist es angebracht, zu wissen, wie man langfristig erfolgreich mit AdSense arbeitet.

Fazit

Google-AdSense ist eine sehr interessante Einnahmequelle für Webseiten und Blogs. Wer es in das AdSense-Programm schafft, kann mit seinen Webseiten ein beachtliches Einkommen durch Klick-Werbung generieren – wenn die Besucherzahlen stimmen. Wer es jedoch bei AdSense verspielt und sein Konto verliert, wenn die Regeln nicht eingehalten werden, muss nach einer Sperrung zwangsläufig nach einer neuen Einnahmequelle suchen.

Für mich persönlich ist AdSense eine zu riskante Einnahmequelle und ich will nicht davon abhängig sein, daher vermarkte ich meine Webseiten lieber mit ausgewählten Partnerprogrammen. Sollten Sie AdSense testen wollen, empfehle ich zusätzliche Einnahmequellen mit Ihrer Webseite zu erschließen und niemals nur auf eine Karte, nämlich auf Google-AdSense, zu setzen, denn das könnte Ihre Internet-Existenz gefährden.

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