Geld verdienen mit Google-AdSense

Geld verdienen mit Google-AdSense ist eine sehr beliebte Möglichkeit der Webseiten-Vermarktung. Bei AdSense handelt es sich um ein Produkt aus dem Hause Google, das speziell für Webmaster gedacht ist. Wie es funktioniert und was zu beachten ist, das erfährst du in diesem Artikel.

Geld verdienen mit Google-AdSense

Besonders interessant ist AdSense für Betreiber von Webseiten, die sich nicht selbst um die Vermarktung kümmern wollen und diese Arbeit lieber jemand anderem – in diesem Fall Google – überlassen wollen.

Wie verdient man Geld mit Google-AdSense?

Der Webmaster bindet zuerst einen HTML-Quellcode in seine Webseite ein. Wenn die Webseite von einem Besucher aufgerufen wird, wird zum Inhalt relevante Werbung in Textform oder in Form eines Werbebanners exakt an der Stelle angezeigt, an der der Quellcode von AdSense vorher platziert wurde.

Klickt ein Besucher auf das Werbemittel bzw. den Werbeblock, wo meistens mehrere Links zu verschiedenen Produkten enthalten sind, bekommt der Betreiber der Webseite Geld für diesen Klick.

Man muss nichts verkaufen. Man verdient Geld im Internet bereits dann, wenn ein Besucher auf die Werbung klickt, die von Google automatisch in den Seiteninhalt integriert wird.

Wie Google-AdSense funktioniert

Ein Besucher klickt also auf der Webseite auf die Werbeanzeige von AdSense, wofür man sofort den Klick vergütet bekommt. Der Besucher wird daraufhin auf die Webseite des AdSense-Werbekunden weitergeleitet, der für den Klick bezahlt hat. Google-AdSense ist also ein klassisches Werbenetzwerk, nur mit dem Unterschied, dass kontextsensitive Werbung zum Einsatz kommt.

Wie Google-AdSense funktioniert
© Wikipedia.org | wie Google-AdSense funktioniert

Diese Art von Werbung bezieht sich auf den Inhalt der aktuellen Seite. Schreibt man einen Artikel über Glühbirnen, wird AdSense Werbung für Glühbirnen schalten, handelt der Artikel über das Thema Hundefutter, sieht der Besucher Werbung für Hundefutter.

Das ist kontextbezogene Werbung.

Die Vorteile von AdSense

  • Die Werbung ist auf die Interessen der Besucher zugeschnitten, dadurch wird eine hohe Klickrate fast schon garantiert, sofern das Werbemittel gut sichtbar auf der Webseite platziert ist.
  • Google macht alles für dich. Man muss sich nach dem Einbau des HTML-Quellcodes nur um die Erstellung neuer Inhalte kümmern, danach sorgt Google dafür, dass die Besucher auf deiner Webseite passend zu ihren Interessen Werbung geliefert bekommen.
  • Du musst nichts verkaufen, um Geld zu verdienen. In manchen Nischen bekommt man pro Klick auf die AdSense-Anzeige 0,50 Euro, in anderen Nischen auch mal wesentlich mehr! Damit ist Google-AdSense derzeit die profitabelste Klick-Werbeplattform im Internet.
  • Google-AdSense kann bei allen Arten von Webseiten eingesetzt werden, die eigenen Text-Inhalt anbieten. Auch Blogs werden sehr gerne mit AdSense vermarktet und es gibt entsprechende AdSense-Plugins, die die Arbeit erleichtern.
  • Die Auszahlungen werden üblicherweise automatisch per Banküberweisung durchgeführt. Du musst keine Auszahlung anfordern – alles geht automatisch.

Die Nachteile von AdSense

  • Abhängigkeit. Du bist auf die Einnahmen von AdSense angewiesen. Sollte Google dein AdSense-Konto sperren, weil du etwas falsch gemacht hast, bist du draußen und deine Webseite verdient kein Geld mehr.
  • Langsame Freischaltung. Als ich meine ersten Webseiten für AdSense anmeldete, was schon viele Jahre her ist, dauerte die Freischaltung höchstens paar Tage. Mittlerweile dauert es nicht selten einige Wochen, bis man mit AdSense starten kann.
  • Konkurrenzlos. Wenn diese Einnahmequelle ausfällt, ist es schier unmöglich, eine Alternative zu finden, mit der man ähnliche Einnahmen wie mit AdSense erreichen kann. Google-AdSense ist mit Abstand die Nummer #1 in diesem Bereich, daher sollte man sich unbedingt an die Regeln halten, wenn man möglichst lange Geld mit Klicks auf Werbung verdienen möchte.

Wie sollte man mit AdSense starten?

Alles beginnt mit einer Teilnahme bei AdSense. Die Teilnahme ist kostenlos und setzt ein aktives Konto bei Google voraus. Jeder, der an AdSense teilnehmen möchte, muss bei der Anmeldung eine Webseite angeben, auf der später die AdSense-Anzeigen platziert werden sollen.

Du kannst dich nur mit einer Webseite bewerben, die bereits Inhalte und Besucher hat. Zuerst musst du also eine aktive Webseite aufbauen und mit dieser ca. 50 bis 100 Besucher pro Tag erreichen, bevor du AdSense nutzen kannst.

Nach der Anmeldung, was einer Bewerbung gleicht, wirst du bis zu mehrere Wochen warten müssen, bis ein Google-Mitarbeiter deine Webseite begutachtet hat und dein AdSense-Konto freischaltet.

Sollte die Webseite entweder zu wenig eigenen Inhalt haben oder nicht den Google Qualitätsrichtlinien für Webmaster entsprechen, wird die Bewerbung abgelehnt. Es steht in den Sternen, ob du nach einer Ablehnung jemals die Chance haben wirst, bei AdSense teilzunehmen.

Hinweis Im Falle einer Ablehnung wirst du wohl keine zweite Chance mehr bekommen, dich für AdSense erneut zu bewerben. Du musst also überlegen, wann der „richtige Zeitpunkt“ für eine Bewerbung zum AdSense-Programm ist.

Sollte deine Bewerbung akzeptiert werden, kannst du AdSense auf der Ziel-Webseite und auf allen anderen Webseiten, die dir gehören, einsetzen. Aber auch hier gilt, zu beachten, dass man die AdSense-Anzeigen nur auf hochwertigen Webseiten platziert.

Google prüft manuell in regelmäßigen Abständen die Nutzerkonten der AdSense-Teilnehmer, eine nachträgliche Sperrung ist also immer möglich.

Ein AdSense-Konto kann jederzeit nachträglich deaktiviert werden, wenn ein automatisches System oder ein Google-Mitarbeiter feststellen sollte, dass du den AdSense-Quellcode auf einer ungeeigneten Webseite eingebaut hast oder die Qualität der Webseite zu schlecht ist.

Bei einer Sperrung wird dein AdSense-Konto auf „Lebenszeit“ deaktiviert.

Einige Tipps, wie du mit Google-AdSense mehr Geld verdienen kannst

Im Folgenden stelle ich dir einige sehr interessante und lehrreiche Artikel vor, in denen gute Tipps zu Google-AdSense gegeben werden. Es kann nicht schaden, sich mit diesem Thema sehr ausführlich zu beschäftigen, denn AdSense kann sich durchaus zu einer Haupteinnahmequelle entwickeln.

Lies die folgenden weiterführenden Tipps, wie du das Maximum aus Google-AdSense herausholen kannst:

  • 15 Google AdSense Tipps für mehr Klicks und höhere Klickpreise – hier gibt es 15 Google AdSense Tipps, wie man die Einnahmen aus AdSense steigern kann. Praxisnah und nützlich für jeden AdSense-Nutzer.
  • 5 Schritte zu mehr Google AdSense Einnahmen – alles Wichtige wird in diesem Artikel erläutert, was man beachten sollte, bevor man plant AdSense auf der eigenen Webseite zu nutzen. Auch findet man eine Übersicht, wo man die AdSense-Werbeanzeigen auf seiner Webseite am besten platzieren sollte.
  • Finger weg von Google AdSense! – ein etwas kritischer Artikel, der die Nachteile von AdSense aufgreift. Wie bereits oben in den Nachteilen aufgelistet, kann AdSense auch ein großes finanzielles Risiko darstellen.

Fazit

Google-AdSense ist eine sehr interessante Einnahmequelle für Webseiten und Blogs. Wer es in das AdSense-Programm schafft, kann mit seinen Webseiten ein beachtliches Einkommen durch Klick-Werbung generieren – vorausgesetzt, die Besucherzahlen stimmen.

Wer es jedoch bei AdSense verspielt und sein Konto verliert, beispielsweise weil die Regeln nicht eingehalten wurden, muss nach einer Sperrung zwangsläufig nach einer neuen Einnahmequelle suchen.

Für mich persönlich ist AdSense eine zu riskante Einnahmequelle und ich will nicht davon abhängig sein, daher vermarkte ich meine Webseiten lieber mit ausgewählten Partnerprogrammen.

Solltest du AdSense testen wollen, empfehle ich dir, zusätzliche Einnahmequellen mit deiner Webseite zu erschließen und niemals nur auf eine Karte, nämlich auf Google-AdSense, zu setzen, denn das könnte deine gesamte Internet-Existenz gefährden!

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