AutorChristian Ulmeier Wörter1145 Wörter Lesezeit5:46 Lesezeit EditBearbeiten

Geld verdienen mit PaidmailsGeld verdienen mit Paidmails

Geld verdienen mit Paidmails funktioniert im Grunde ganz einfach: Man erstellt ein kostenloses Konto bei einem Paidmailer, gibt einige persönliche Interessengebiete an und bestätigt die Anmeldung anschließend per E-Mail. Danach beginnt der Spaß bereits. Paidmails zählen zu den bekanntesten Einnahmequellen für Einsteiger, doch wie profitabel sind diese wirklich?

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Für Paidmails angemeldet, was nun?

Ist die Registrierung einmal abgeschlossen, bekommt man meist täglich zahlreiche E-Mails mit Werbung von Sponsoren, die man mit einem speziellen Link in der E-Mail bestätigen muss. Danach gilt die Paidmail als bestätigt und diese Aktion wird mit einem kleinen Betrag vergütet.

Wenn man mit Paidmails arbeiten möchte, benötigt man eine aktive E-Mail-Adresse, mit der man E-Mails empfangen kann. Die so genannten Paidmails müssen im Postfach ankommen, denn man muss meistens einen Bestätigungslink in jeder Paidmail anklicken, damit eine Vergütung stattfindet.

Wie Paidmails funktionieren© Wikipedia.org

Diese Art von Arbeit kann im Grunde jeder ausführen, der im Internet surfen kann. Egal ob Schüler, Student, Rentner oder Hausfrau – um die Haushaltskasse etwas aufzubessern, kann mit Paidmails fast jeder, Geld im Internet verdienen. Paidmails bieten einen der einfachsten Wege, um im Internet bisschen Geld dazu zu verdienen.

Wie viel Geld kann man mit Paidmails verdienen?

Eine berechtigte Frage wäre wohl, wie viel Geld man mit Paidmails verdienen kann und ob sich diese Art von Internet-Job überhaupt lohnt. Da diese Tätigkeit keine besonderen Kenntnisse vom Teilnehmer voraussetzt, kann man auch kein großes Geld erwarten, das mit diesem Minijob zu verdienen ist.

Je bestätigter Paidmail bekommt man im Schnitt 1–3 Cent. Wenn man besonders aktiv ist, kann man mit Paidmails pro Monat vielleicht 15–20 Euro nur mit dem Bestätigen von Werbemails verdienen.

Da die Paidmail-Dienste bereits erkannt haben, dass die Teilnehmer über zu geringe Verdienste klagen, haben viele auf diesen Kritikpunkt bereits reagiert und bieten zusätzliche Möglichkeiten an, zum Beispiel Bonusaktionen, um die Einnahmen der Teilnehmer zu erhöhen und die Motivation anzukurbeln.

Die Schattenseite der Paidmails, nichts als die Wahrheit …

Leider gibt es bei den Paidmails auch eine Schattenseite … das Geschäftsmodell hinter den Paidmailern lässt sich für den Betreiber nur sehr schwer profitabel machen, daher schaffen es nur sehr wenige junge Anbieter, sich am Markt durchzusetzen. Die meisten Dienste stellen nach dem Start relativ schnell und oft plötzlich den Betrieb ein und behalten in den meisten Fällen alle Verdienste der Teilnehmer ein.

Nicht gut.

Unter anderem hat diese Problematik den Ruf der Paidmailer stark in Mitleidenschaft gezogen. Wenn Sie wirklich vorhaben, mit Paidmails Geld zu verdienen, dann sollten Sie nur mit Anbietern arbeiten, die mindestens 2–3 Jahre am Markt sind und auch wirklich die User auszahlen. Dann besteht zumindest eine gute Chance, dass Sie für Ihre Arbeit wenigstens entlohnt werden.

Und … die Teilnehmer machen den lieben langen Tag nichts anderes, als die im Postfach eintreffenden Werbemails zu lesen und diese zu bestätigen. Es ist Arbeit, aber nicht die Art von Arbeit, die man gerne ausüben würde, um Geld im Internet zu verdienen. Abgesehen davon, dass die Bezahlung in den letzten Jahren immer weiter gesunken ist, sind Paidmails oft richtige Nervtöter!

Mein Tipp: Lesen Sie keine Paidmails, sondern „werben“ Sie neue Teilnehmer

Bei fast jedem Paidmailer hat man die Möglichkeit, neue Teilnehmer zu werben. Wirbt man einen Teilnehmer, wird man lebenslang an seinen Einnahmen beteiligt. Daraus kann ein kleines passives Einkommen entstehen. Während man bei der Teilnahme an den Paidmailern „aktiv arbeiten“ muss, um Geld zu verdienen, kann man beim Werben neuer User an ihren Einnahmen passiv mitverdienen.

Wir kommen einem berührungsfreien Einkommen sehr nahe, wenn wir als Werber agieren und nicht als Teilnehmer, wie die meisten anderen, die mit Paidmails ein Interneteinkommen aufzubauen versuchen. Um neue User zu werben, reicht es heute leider nicht mehr aus, seinen Empfehlungs-Link überall im Internet zu verstreuen – mit dem Gedanken: irgendeiner wird sich schon über meinen Link anmelden und ich verdiene Geld.

Ich würde eine kleine Vergleichsseite erstellen, die ungefähr 5 bis 10 gute Paidmailer vergleicht und deren Vor- und Nachteile in einer einfachen tabellarischen Form präsentiert. Der Besucher schaut sich die Anbieter an, kann diese vergleichen und nimmt den, den er am besten findet. In jedem Fall sollten Sie zumindest angeben, wie viel Geld der User je bestätigter Paidmail verdient und ob der Paidmailer zuverlässig auszahlt, was gewisse Erfahrungen mit dem Anbieter voraussetzt.

Ein gutes Beispiel für eine Vergleichsseite ist adiceltic.de. Man findet eine saubere Auflistung vieler Paidmailer, die wichtigsten Informationen zum jeweiligen Anbieter und sogar Auszahlungsnachweise. So sollte eine gute Vergleichsseite ungefähr aufgebaut sein.

Eine Auflistung von seriösen Paidmails-Anbietern

Das sind gute Anbieter, mit denen man sicher starten kann. Sie alle zahlen aus und genießen einen guten Ruf in der Paidmailszene.

Fazit

Paidmails stellen eine realistische Chance dar, etwas Geld im Internet zu verdienen. Auch ich habe natürlich irgendwann mit den Paidmails bisschen Geld verdient, aber das ich schon sehr, sehr lange her. Heute mache ich eine solche Art von Arbeit nicht mehr, da diese Einnahmequelle ganz sicher nur etwas für absolute Einsteiger ist.

Die Verdiensthöhe ist stark eingeschränkt. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand irgendwann mehr als 50€ nur mit dem Lesen der Paidmails verdient hat. Realistisch ist ein Verdienst von 15 bis 25 Euro pro Monat. Dafür muss man aber nicht nur sehr aktiv mit Paidmailern arbeiten, sondern auch mehrere Konten bei verschiedenen Anbietern erstellen, um die Verdiensthöhe etwas nach oben zu pushen.

Außerdem empfehle ich Ihnen dringend, das Empfehlungsprogramm der Paidmailer zu studieren und zu nutzen. Sie können nämlich neue User werben und werden an ihren Einnahmen beteiligt. Auf diese Weise können Sie sogar ein kleines passives Einkommen aufbauen, aber dafür müssen die geworbenen Teilnehmer auch aktiv sein.

Zu beachten wäre außerdem, dass die Paidmailer nicht gerade sparsam beim Versenden von Werbung sind. Aus diesem Grund würde ich eine separate E-Mail-Adresse registrieren und nur mit dieser Paidmails empfangen.

Im Großen und Ganzen stellen die Paidmailer eine solide Lösung dar, um bisschen Taschengeld im Internet zu verdienen – für mehr wird es leider nicht reichen. Wenn Sie mehr Geld im Internet verdienen wollen, dann müssen Sie sich mit anderen Einnahmequellen beschäftigen, die mehr Potenzial haben, als Paidmailer.

Hier finden Sie eine gute Übersicht.

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