AutorChristian Ulmeier Wörter1208 Wörter Lesezeit5:02 Lesezeit KategorieArtikel EditBearbeiten

Homepage-Baukasten oder WordPress als CMS verwenden?Homepage-Baukasten oder WordPress als CMS verwenden?

Kommt man erst auf die Idee, eine eigene Homepage zu erstellen, wird man sich die Frage stellen, ob man zu einem Homepage-Baukasten oder WordPress als CMS greifen soll. Was besser ist und welche Vor- und Nachteile man vom jeweiligen System erwarten kann, das schauen wir uns in diesem Artikel einmal im Detail an.

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Wenn man eine eigene Homepage bauen möchte, kommt man nicht um die Entscheidung herum, ob man die Homepage mit einem Baukasten oder einem Content-Management-System (CMS), zum Beispiel mit WordPress, erstellen soll. Beide Systeme haben natürlich Stärken und Schwächen, die man kennen sollte, bevor man mit dem Bau seiner Homepage beginnt.

Was ist ein Homepage-Baukasten?

Ein Homepage-Baukasten ist ein Online-Programm, womit man seine Homepage modular Klick für Klick zusammenstellen kann. Man kann beispielsweise Funktionen wie ein Kontaktformular, ein Gästebuch oder sogar in manchen Fällen ein vollwertiges Warenkorb-System sehr einfach in die Homepage als Modul integrieren.

Homepage-Baukasten, 1&1© 1und1.de

Genauso einfach ist es, das Erscheinungsbild der Homepage zu ändern. Man bekommt oft die Möglichkeit, aus vielen Design-Vorlagen wählen zu können, was am besten für das Web-Projekt passt. Und selbstverständlich wird auch die Erstellung von Inhaltsseiten für die Homepage mit einem Baukasten-System sehr einfach gemacht.

Wer seine erste Homepage erstellt, bekommt mit einem guten Homepage-Baukasten alles an die Hand, um eine professionelle Webpräsenz aufzubauen. Man muss sich nicht mit der Technik hinter der Homepage beschäftigen und kann sofort das tun, was die Homepage wirklich erfolgreich macht: sich um die Inhaltsplanung- und Erstellung kümmern.

Die Vorteile von einem Homepage-Baukasten

Wie man sich gut vorstellen kann, bietet ein Baukasten-System dem Homepage-Bauer einige Vorteile:

  • Man kann ohne Vorkenntnisse eine relativ professionelle Homepage bauen.
  • Die Homepage wird modular aufgebaut. Somit können Sie bestimmte Elemente in die Homepage integrieren oder diese auch wieder entfernen.
  • Design-Vorlagen ermöglichen Ihnen, das Erscheinungsbild der Homepage jederzeit zu ändern.
  • Die Technik wird komplett für Sie gemanagt. Sie beschäftigen sich nur mit dem Aufbau der Homepage, alles andere wird für Sie gemacht, damit Ihre Homepage läuft.

Schauen wir uns jetzt die Nachteile an:

Homepage-Baukasten und seine Nachteile

Wichtig ist es, auch die Nachteile eines Homepage-Baukasten-Systems zu kennen, diese sind:

  • Sie haben keine 100 % Kontrolle über die Homepage, denn ein Großteil wird im Hintergrund gemacht, und Sie haben darauf keinen Einfluss.
  • Gute Systeme kosten gutes Geld. Die kostenlosen dagegen sind meist nicht gut genug, um auch eine halbwegs professionelle Homepage bauen zu können.
  • Ihre Homepage ist für immer Abhängig vom gewählten Baukasten-System. Einmal angefangen, können Sie mit Ihrer Homepage nicht einfach zu einem anderen Anbieter umziehen, denn Sie haben keinen Zugang zu den Dateien Ihrer Homepage – werden diesen auch nie bekommen.
  • Baukasten-Systeme sind meist technisch nicht auf dem neuesten Stand, was der Homepage spätestens dann schaden kann, wenn man auf die Besucher von Suchmaschinen angewiesen ist.

Einige Nachteile sind gravierend, zum Beispiel die veraltete Technik. Dadurch können Sie täglich Besucher verlieren und damit weniger Geld mit Ihrer Homepage verdienen. Außerdem haben Sie keine Chance, einfach so den Homepage-Anbieter zu wechseln, denn alle Daten Ihrer Homepage befinden sich dort, wo Sie keinen direkten Zugriff haben.

Und genau hier kommt ein CMS ins Spiel, und zwar WordPress. Ein Content-Management-System (CMS) ist die beste Alternative für ein Baukasten-System und hat viele Stärken, die darüber entscheiden können, ob Ihre Homepage langfristig erfolgreich sein wird oder nicht.

Was ist WordPress?

WordPress ist ein fix-und-fertiges System, mit dem man jede Art von Webseite aufbauen kann – und es ist zudem kostenlos. WordPress muss auf einer eigenen Domain installiert werden, was uns sofort zum ersten Nachteil von WordPress führt: die Technik.

Wordpress Themes

Sie müssen WordPress auf Ihrer eigenen Domain selber installieren, damit Sie eine eigene Website betreiben können. Die Installation ist jedoch sehr einfach und in 5 – 10 Minuten abgeschlossen. Einmal installiert, können Sie ähnlich wie mit einem Baukasten-System Ihre Homepage aufbauen.

Die Vorteile von WordPress

  • Sie haben die volle Kontrolle über Ihre Daten. Sie können jederzeit den Anbieter für Ihre Homepage wechseln und nehmen WordPress samt aller Daten einfach mit.
  • WordPress ist eine freie Software und kostet Sie nichts.
  • WordPress wird von einer großen Community (Gemeinschaft) kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert.
  • WordPress ist sehr einsteigerfreundlich. Wirklich jeder, der etwas Zeit und Geduld mitbringt, um sich mit WordPress zu beschäftigen, kann damit professionelle Webseiten bauen.
  • Es gibt tausende kostenlose Design-Vorlagen für WordPress, die mit einem Klick installiert werden können.
  • Zusätzlich gibt es tausende Erweiterungen, auch Plugins genannt, die eine WordPress-Installation um eine bestimmte Funktion bereichern. Auch die Plugins sind zum größten Teil kostenlos verfügbar.
  • Es gibt Millionen Anleitungen und Videos im Internet, die zeigen, wie man mit WordPress richtig arbeitet. Damit schafft es jeder, mit WordPress eine Homepage aufzubauen.

Natürlich kann man auch bei einem solchen tollen System nicht erwarten, auch einige Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Die größten Nachteile von WordPress als CMS

  • Wenn Sie mit WordPress arbeiten, sind Sie der Webmaster. Das heißt: funktioniert etwas nicht richtig, müssen Sie den Fehler finden und beheben.
  • Wer mit WordPress seine erste Website baut, muss sich alles selbst beibringen und lernen, mit WordPress zu arbeiten. Aber auch das ist kein Problem, denn man bekommt im Internet qualifizierte Hilfe, weil WordPress sehr verbreitet ist.
  • Man muss eine eigene Domain und den dazugehörigen Speicherplatz für paar Euro im Monat mieten (Webhosting) und sicherstellen, dass alle technischen Voraussetzungen erfüllt werden, damit WordPress ohne Probleme funktionieren kann.

WordPress ist die Nummer #1 unter den Content-Management-Systemen – und das zu Recht. Es kann jedes Homepage-Baukasten-System am Markt locker schlagen und kostet dabei keinen Cent!

Fazit

Wenn Sie Ihre eigene Homepage erstellen möchten, dann müssen Sie entweder zu einem (guten) Homepage-Baukasten greifen oder alternativ zu einem CMS, zum Beispiel WordPress. Heute ist es nicht mehr zeitgemäß, Webseiten per Hand zu erstellen, so wie es zu den Anfangszeiten des Internets üblich war.

Jeder halbwegs erfahrene Website-Betreiber wird Ihnen ohne zu zögern raten, zu WordPress zu greifen und damit verschiedenste Web-Projekte aufzubauen. Auch ich kann WordPress für jede Art von Webprojekt empfehlen, egal, ab Sie eine private Homepage, einen Blog oder eine Nischenwebseite bauen möchten – greifen Sie einfach zu WordPress, damit machen Sie nichts falsch.

Wenn Sie von mir in Zukunft Anleitungen zur Erstellung von Webseiten lesen werden, dann kann ich Ihnen garantieren, dass wir als Basis mit WordPress arbeiten werden, denn damit habe ich die Sicherheit, dass Sie ein Ergebnis bekommen – was ja der Sinn und Zweck von Anleitungen ist.

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