Homepage erstellen Tipps

Diese Tipps werden dir helfen, eine bessere Homepage zu erstellen. Eine gute Homepage zu bauen ist ein langwieriger Prozess. Schritt für Schritt müssen Aufgaben erledigt werden, die letztendlich zu einer funktionierenden Homepage führen. Was du auf diesem Weg lernen musst und worauf du achten solltest, das erfährst du in diesem Artikel.

Homepage erstellen Tipps

Es gilt natürlich, als Erstes zu klären, was man mit der Homepage erreichen möchte.

Soll die Homepage privater oder kommerzieller Natur sein? Wenn es eine rein private Homepage sein soll, dann kann man nicht viel falsch machen, da – auch wenn man viele Fehler beim Erstellen der Homepage macht – dadurch zumindest kein finanzieller Schaden zu befürchten ist.

Will man stattdessen mit der Homepage Geld im Internet verdienen, muss man schon sehr sorgfältig an der Homepage arbeiten und alles richtig machen, damit die Homepage letztendlich Geld verdient.

Tipp 1: Benutze ein gutes Baukasten-System, wenn du eine Homepage erstellst

Wenn du nichts von HTML verstehst, aber trotzdem eine professionelle Homepage erstellen willst, dann solltest du mit einem Baukasten-System arbeiten. Dazu könntest du beispielsweise zu WordPress greifen oder einem anderen Homepage-Baukasten.

Glaub mir, ich habe mir HTML selbst beigebracht und ich habe mehr als ein halbes Jahr gebraucht, bis ich einigermaßen technisch korrekte Webseiten bauen konnte – das Design war natürlich keine Meisterleistung.

Website HTML Source-Code
Website HTML Source-Code

Wenn du keine Eile hast, dann kannst du dich natürlich gerne mit HTML beschäftigen, schaden kann es jedenfalls nicht. Es ist immer gut, wenn man weiß, wie eine Webseite funktioniert und aufgebaut ist.

Wenn du aber möglichst schnell Ergebnisse sehen willst, dann greif einfach auf einen Webhoster zurück, bei dem du ohne HTML-Kenntnisse mit einem Baukasten-System deine Traum-Homepage erstellen kannst.

Ein Homepage-Baukasten-System wird dir helfen, ohne viel Stress und ohne viel Zeit zu verschwenden, eine eigene Homepage zu erstellen, die dazu noch einigermaßen professionell aussieht.

Ich möchte dir auch keinen bestimmten Webhoster empfehlen, du kannst selbst entscheiden, wie viel Geld du bereit bist, für ein gutes Webhosting auszugeben. Zu beachten wäre nur, dass im Paket ein einsatzfertiges Baukasten-System enthalten ist, damit du mit der Homepage-Erstellung schnell starten kannst.

Tipp 2: Deine erste Homepage wird nicht gleich perfekt

Wenn du denkst, dass die erste Homepage gleich perfekt sein wird, dann muss ich dich leider enttäuschen. Deine erste Homepage wird ein Testfeld sein, wo du viele neue Dinge lernen wirst.

Du wirst sehr viel herumexperimentieren müssen und du wirst auch Fehlschläge erleben. Finde dich damit ab, dass deine erste Homepage nur dazu da ist, damit du als Webseiten-Betreiber „gehen lernst“ und dir die notwendigen Grundlagen aneignest.

Meine erste Homepage war eine Katastrophe.

Ich bekomme heute noch rote Backen, wenn ich mich an meine erste Homepage zurückerinnere. Na und, ist doch nicht schlimm, wenn meine erste Homepage damals ein Reinfall war. Hätte ich damals nicht den Schritt zur eigenen Homepage gewagt, dann wäre ich heute definitiv nicht da, wo ich jetzt bin.

Und genau so wirst du in einigen Jahren auch denken, wenn du dein erstes „eigenes Ding“ aufgebaut hast und stolz darauf bist. Du wirst dann die ersten „Gehversuche“ mit der Homepage genauso wie ich als absolute Pflichterfahrung betrachten.

Tipp 3: Konzentriere dich nur auf das Wesentliche

Es gibt so viele Ablenkungen im Internet.

Es ist wichtig, sich bei seiner Homepage nur auf das Wesentliche, auf das absolut wichtigste, zu konzentrieren – und das ist nicht das schöne, moderne Design, es ist viel mehr der Inhalt der Homepage.

Deine Homepage ist zu einem bestimmten Zweck erstellt worden. Der Zweck ist, interessierten Besuchern wertvolle Informationen in Form von Textinhalt und eventuell Bildern, Video und Audio zur Verfügung zu stellen.

Es gibt Milliarden von Webseiten im Web, niemand wird auf deiner Homepage auch nur eine Minute verweilen, wenn der Inhalt es nicht wert ist.

Es kann einen Webmaster frustrieren oder gar zerbrechen, wenn er sieht, dass den Besuchern der Inhalt nicht schmeckt, da diese bereits auf der Startseite nach dem Ausgang suchen.

Das kommt vor.

Konzentriere dich auf die Gruppe von Besuchern, denen deine Homepage gefällt und erstelle noch mehr Inhalte für sie, die sie anscheinend mögen. Recht machen wirst du es sowieso niemals jedem.

Du kannst keine Homepage erstellen, die jeder mag.

Das ist nicht möglich. Dieser Tipp ist sehr wichtig. Jede Zielgruppe hat eigene Interessen und Erwartungen, wenn sie Webseiten im Internet besucht. Es macht also keinen Sinn, jeden glücklich machen zu wollen.

Wähle stattdessen eine bestimmte Zielgruppe aus und erstelle nur für diese den besten Inhalt im Internet.

Tipp 4: Behalte die Besucherstatistik im Auge

Wie sollte man seine Besucher besser kennenlernen, wenn man keine Homepage-Statistik einsetzt?

Bei meiner ersten Homepage verzichtete ich zunächst auf ein Statistik-Tool. Ich wusste nichts über meine Besucher, arbeitete aber trotzdem fleißig weiter und erstellte täglich neue Unterseiten.

Irgendwann kam ich dann auf die Idee, einen kostenlosen Statistik-Service zu nutzen, weil ich einfach wissen wollte, wie sich das Projekt entwickelte. Kaum war alles eingerichtet, merkte ich schnell, dass ich auf dem falschen Weg war.

Meine Besucher hatten letztendlich andere Interessen als ich vermutete, das erfuhr ich, indem ich in den Statistiken die am häufigsten besuchten Seiten und die Verweildauer anschaute.

Daraufhin habe ich angefangen, ähnliche Inhalte zu erstellen, die meine Besucher anscheinend mochten. Das Ergebnis? Meine Besucherzahlen stiegen deutlich schneller nach oben als vor dem Einsatz der Besucherstatistik.

Besucher-Analyse und Statistik
Besucher-Analyse und Statistik

Was lernen wir daraus?

Wir als Webseiten-Betreiber müssen wissen, welche Inhalte unsere Besucher mögen und immer mehr davon erstellen. Hierfür muss man jedoch zuvor Besucherstatistiken sammeln, was bereits mit kostenlosen Tools möglich ist.

Es gibt im Internet kostenlose Dienste, die dir helfen, das Verhalten der Besucher auf deiner Webseite aufzuzeichnen, nutze ein solches Tool unbedingt!

Tipp 5: Mehr kostenlose Besucher auf deiner Homepage

Jeder Betreiber einer Homepage geht etwas anders vor, um mehr Besucher auf die Homepage zu bekommen.

In den meisten Fällen zapft man Besucher von anderen Webseiten ab. Man muss nur einen Weg finden, wie man die Besucher, die sich auf anderen Webseiten befinden, auf die eigene Homepage bekommen kann.

Um das zu erreichen, muss man zumindest präsent auf möglichst vielen anderen Webseiten sein, von denen man Besucher abzapfen möchte.

Dies erreicht man am besten, indem man:

  • Artikel auf anderen Webseiten kommentiert.
  • Gastartikel auf anderen Webseiten veröffentlicht.
  • Artikelverzeichnisse für Pressearbeit nutzt.
  • Signaturen mit einem Link zu der eigenen Homepage in Foren nutzt.
  • Link-Partnerschaften mit anderen Webseiten herstellt.

Egal, wie man es anstellt, man muss immer mit seiner Zeit bezahlen, um auf anderen Webseiten Links zu der eigenen Webseite aufzubauen. Da man so einen Link meist nicht einfach so bekommen kann, muss man eben kreativ denken.

So ein Link hat einen hohen Langzeitwert, denn über diesen Link bekommt man nicht nur über Jahre oder gar Jahrzehnte kostenlose Besucher, sondern man gewinnt auch Backlinks, die eine Homepage erst richtig weit nach oben in den Suchmaschinen bringen können.

Tipp 6: Mit dem Geld verdienen warten ...

Auch wenn du mit deiner Homepage irgendwann Geld verdienen möchtest, solltest du dir in den ersten Wochen zum „Geld-verdienen-Teil“ keine Gedanken machen. Die Homepage wird eine gewisse Zeit brauchen, bis sie bereit ist, Geld zu verdienen.

Sehr viele Einsteiger wollen zu schnell das erste Geld verdienen, sodass sie den wichtigsten Teil, nämlich die Inhaltserstellung (Content), vernachlässigen und damit das Projekt an die nächste Wand fahren.

Arbeite aktiv an deiner Homepage, bis du pro Tag solide 100 Besucher hast. Diese Besucher werden fast vollständig von den Suchmaschinen kommen – einige aber auch von anderen Webseiten, wenn dein Inhalt gut ist und von anderen Webseiten-Betreibern weiterempfohlen wird.

Erst wenn du diese „Besuchergrenze“ geknackt hast, kannst du dir Gedanken machen, wie du deine Homepage vermarkten kannst. Ich würde die Vermarktung durch Partnerprogramme realisieren.

Fazit

Beherzige die Tipps aus diesem Artikel, um deine Homepage langfristig erfolgreicher zu machen. Es ist kein Geheimnis, dass viele Webseiten scheitern, noch bevor diese das erste Geld verdienen können.

Dafür gibt es viele Ursachen. Eine der wichtigsten Ursachen ist sicherlich die fehlende Motivation, die Homepage über einen bestimmten Zeitraum aktiv aufzubauen.

Es gibt nicht wenige Menschen, die eine Homepage nur des Geldes wegen erstellen.

Da eine Homepage jedoch eine bestimmte Zeit benötigt, bis sie vermarktet werden kann, wird das Projekt einfach auf Eis gelegt, wenn kurzfristig keine finanziellen Vorteile daraus zu erwarten sind.

Traurig, aber wahr.

Betrachte deine Homepage zunächst als eine Art Testumgebung. Teste darauf neue Dinge, sei kreativ und lerne, wie du bessere Inhalte für deine Zielgruppe erstellen kannst, um diese zufriedenzustellen.

Irgendwann wirst du an dem Punkt sein, die ersten Vermarktungsmethoden zu testen. Ab da an beginnt eine neue, sehr spannende Reise für dich, die sich lohnen wird und du endlich Geld mit deiner Homepage verdienst.

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